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Wirbelsäule & Rückenleiden


Die Wirbelsäule ist das zentrale Bewegungs- und Stützorgan des menschlichen Körpers. Erkrankungen von Bandscheiben, Wirbelgelenken, Nerven oder Muskulatur können erhebliche Auswirkungen auf Alltag, Beruf und Freizeit haben.

Im MVZ ZOS Ebersberg steht eine sorgfältige Ursachenanalyse im Mittelpunkt. Moderne Diagnostik, konservative Orthopädie, Sportorthopädie und individuell abgestimmte Therapiekonzepte bilden die Grundlage unserer Behandlung.

Viele Beschwerden lassen sich erfolgreich ohne Operation behandeln. Wenn operative Maßnahmen notwendig werden, erfolgt die Entscheidung auf Basis einer fundierten Diagnostik und einer individuellen Beratung.

Häufige Erkrankungen & Behandlungsmöglichkeiten

Bandscheibenerkrankungen und Bandscheibenvorfälle der Hals- oder Lendenwirbelsäule gehören zu den häufigsten Ursachen für Rücken-, Nacken- und Nervenschmerzen. Die Beschwerden können von leichten Verspannungen bis hin zu ausgeprägten neurologischen Symptomen reichen. Eine sorgfältige Diagnostik ist entscheidend, da nicht jeder Bandscheibenvorfall Beschwerden verursacht und nicht jede Beschwerde von einer Bandscheibe ausgeht.

Im MVZ ZOS Ebersberg stehen moderne diagnostische Verfahren wie digitales Röntgen, MRT, DVT sowie eine umfassende orthopädische und neurologische Untersuchung zur Verfügung. Wo immer möglich, erfolgt zunächst eine konservative Behandlung mit Physiotherapie, Training, Infiltrationen und individuellen Therapiekonzepten.

Sollte eine Operation notwendig werden, erfolgt die Entscheidung auf Grundlage einer sorgfältigen Abwägung aller Befunde und Therapieoptionen. Ziel ist stets die bestmögliche Wiederherstellung von Beweglichkeit, Belastbarkeit und Lebensqualität

Diagnostik

  • Ärztliche Untersuchung
  • Funktionelle Diagnostik
  • Digitales Röntgen
  • MRT-Diagnostik
  • DVT und CT
  • Knochendichtemessung (DXA)
  • Labor

Behandlung ohne Opeation

  • Schmerztherapie
  • Physiotherapie
  • Medizinische Trainingstherapie
  • Belastungssteuerung
  • Infiltrationstherapie
  • Physikalische Therapie
  • Cryoscreen-Kälteschocktherapie
  • Gewichtsreduktion
  • Präventive Konzepte

Operative Behandlungsmöglichkeit

  • Mikrochirurgische Bandscheibenoperation
  • Endoskopische Verfahren
  • Dekompressionsoperationen
  • Stabilisierende Verfahren

Die Facettengelenksarthrose ist ein Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke und eine häufige Ursache für Nacken- und Rückenschmerzen. Typisch sind belastungsabhängige Beschwerden, Schmerzen beim Zurückbeugen, morgendliche Steifigkeit und Bewegungseinschränkungen.

Im MVZ ZOS Ebersberg erfolgt die Diagnostik mit klinischer Untersuchung, digitalem Röntgen, MRT und bei Bedarf CT, DVT, DXA oder Labor. In ausgewählten Fällen können diagnostische Infiltrationen helfen, die Schmerzquelle genauer einzuordnen. Wo immer möglich, steht die konservative Therapie im Vordergrund. Dazu gehören Physiotherapie, Training, Medikamente, physikalische Therapien und gezielte bildwandlergestützte Injektionen.

Eine Operation ist nur bei zusätzlichen strukturellen Problemen wie Instabilität oder Nervenengstellen zu prüfen. Ziel der Behandlung ist eine schmerzarme, bewegliche und belastbare Wirbelsäule im Alltag, Beruf und Sport.

Diagnostik

  • Ärztliche Untersuchung
  • Digitales Röntgen
  • MRT-Diagnotik
  • CT oder DVT
  • Diagnostische Infiltration
  • Knochendichtemessung und Labor

Behandlung ohne Operation

  • Physiotherapie
  • Medizinische Trainingstherapie
  • Belastungssteuerung
  • Medikamentöse Therapie
  • Infiltrationstherapie
  • Physikalische Therapien
  • PRP-/Eigenbluttherapie
  • Prävention

Operative Behandlungsmöglichkeit

  • Dekompression
  • Stabilisierung
  • Behandlung knöcherner Engstellen
  • Individuelle Wirbelsäulenkonzepte

Das Halswirbelsäulensyndrom ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule. Nackenschmerzen, Verspannungen, Kopfschmerzen oder ausstrahlende Beschwerden in Arm und Hand können die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen. Die Ursachen reichen von muskulären Verspannungen und Fehlhaltungen bis hin zu Bandscheibenvorfällen oder Verschleißerscheinungen. Eine präzise Diagnostik ist entscheidend, um die tatsächliche Ursache zu erkennen und die passende Behandlung einzuleiten.

Im MVZ ZOS Ebersberg stehen moderne diagnostische Verfahren wie digitales Röntgen, MRT, DVT sowie eine umfassende orthopädische Untersuchung zur Verfügung. In den meisten Fällen kann zunächst eine konservative Therapie mit Physiotherapie, Training, Infiltrationen und individuellen Behandlungskonzepten durchgeführt werden.

Ziel jeder Behandlung ist es, Schmerzen zu reduzieren, die Beweglichkeit zu verbessern und die langfristige Funktion der Halswirbelsäule zu erhalten.

Diagnostik

  • Ärztliche Untersuchung
  • Funktionelle Diagnostik
  • Digitales Röntgen
  • MRT-Diagnostik
  • DVT und CT
  • Sonographie
  • Laboruntersuchungen


Behandlung ohne Operation

Wo immer möglich, steht zunächst die konservative Therapie im Vordergrund. Die meisten Halswirbelsäulensyndrome lassen sich erfolgreich ohne Operation behandeln.


Operative Behandlungsmöglichkeiten

  • Bandscheibenoperationen
  • Dekompressionsoperationen
  • Stabilisierende Verfahren
  • Bandscheibenersatz

Die Neuroforamenstenose ist eine Einengung der Nervenaustrittsöffnung an der Wirbelsäule. Sie kann Nerven reizen und ausstrahlende Schmerzen, Kribbeln, Taubheitsgefühle oder Kraftverlust verursachen. Häufig entsteht sie durch Bandscheibenverschleiß, Wirbelgelenksarthrose, knöcherne Anbauten, Wirbelgleiten oder Bandscheibenvorfälle.

Im MVZ ZOS Ebersberg erfolgt die Diagnostik mit klinischer Untersuchung, digitalem Röntgen, MRT und bei Bedarf CT, DVT, DXA oder Labor. Entscheidend ist die genaue Zuordnung von Beschwerden und Bildbefund. Wo immer möglich, steht zunächst die konservative Therapie im Vordergrund. Dazu gehören Physiotherapie, Training, Medikamente, physikalische Therapien und gezielte bildwandlergestützte Infiltrationen.

Wenn Beschwerden oder neurologische Ausfälle trotz Behandlung fortbestehen, können moderne operative Entlastungsverfahren sinnvoll werden. Ziel ist eine gezielte, individuelle Therapie zur Verbesserung von Schmerz, Funktion und Lebensqualität.

Diagnostik

  • Ärztliche Untersuchung
  • Digitales Röntgen
  • MRT-Diagnostik
  • CT oder DTV
  • Knochendichtemesseung (DXA)
  • Labor

Behandlung ohne Operation

  • Physiotherapie
  • Medizinische Trainingstherapie
  • Belastungssteuerung
  • Medikamentöse Therapie
  • Inflationstherapie
  • Physikalische Therapien
  • Prävention

Operative Behandlungsmöglichkeit

  • Mikrochirurgische Dekompression
  • Foraminotomie
  • Entfernung eines Bandscheibenvorfalls
  • Behandlung knöcherner Engstellen
  • Stabilisierung


 

Schultergelenk


Die Schulter ist ein hochbewegliches und komplexes Gelenk, das für Alltag, Beruf und Sport eine zentrale Rolle spielt. Schmerzen, Kraftverlust, Bewegungseinschränkungen oder Instabilitätsgefühle können viele unterschiedliche Ursachen haben.

Im MVZ ZOS Ebersberg erfolgt die Behandlung von Schulterbeschwerden auf Grundlage einer sorgfältigen klinischen Untersuchung und moderner Diagnostik mit Sonographie, digitalem Röntgen, MRT sowie bei Bedarf DVT oder CT. Im Mittelpunkt steht eine individuelle Therapieplanung. Konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, Training, Infiltrationen, Stoßwellentherapie und regenerative Verfahren haben einen hohen Stellenwert. Wenn eine Operation erforderlich wird, stehen moderne arthroskopische, rekonstruktive und gelenkersetzende Verfahren zur Verfügung.

Ziel ist eine schmerzarme, bewegliche und belastbare Schulter – abgestimmt auf die persönliche Lebenssituation, berufliche Anforderungen und sportliche Ziele.

Behandlung des Schultergelenks in der Praxis ZOS Ebersberg

Häufige Erkrankungen & Behandlugsmöglichkeiten

Die Kalkschulter ist eine häufige Ursache für Schulterschmerzen und entsteht durch Kalkablagerungen in Sehnen der Rotatorenmanschette. Typisch sind Schmerzen beim Heben des Armes, nächtliche Beschwerden und akute Schmerzphasen.

Die Diagnostik erfolgt im MVZ ZOS Ebersberg mit klinischer Untersuchung, Sonographie und digitalem Röntgen. Bei Bedarf können MRT, DVT oder CT ergänzend eingesetzt werden. Im Vordergrund steht meist die konservative Therapie mit Physiotherapie, Schmerzbehandlung, Infiltrationen und Stoßwellentherapie. Eine Operation ist nur bei anhaltenden Beschwerden oder mechanisch relevanten Befunden notwendig.

Ziel ist eine schmerzarme, bewegliche und belastbare Schulter – mit einer Behandlung, die zum Stadium der Erkrankung und zur individuellen Lebenssituation passt.

Diagnostik

  • Sonographie
  • Digitales Röntgen
  • MRT-Diagnostik
  • DVT oder CT

Behandlung ohne Operation

  • Schmerz- und Entzündungsbehandlung
  • Physiotherapie
  • Infiltrationstherapie
  • Stoßwellentherapie
  • Ultraschallgestützte Verfahren
  • Belastungssteuerung

Operative Behandlungsmöglichkeit

  • Arthroskopische Kalkentfernung
  • Behandlung der Schleimbeutelentzündung
  • Erweiterung des subakromialen Raums
  • Beurteilung und Behandlung der Rotatorenmanschette

Das Impingement-Syndrom der Schulter beschreibt einen schmerzhaften Engpass unter dem Schulterdach. Typisch sind Schmerzen beim Anheben des Armes, nächtliche Beschwerden und Probleme bei Überkopftätigkeiten. Die Ursachen sind vielfältig. Häufig spielen Sehnenreizungen, Schleimbeutelentzündungen, muskuläre Dysbalancen, Schulterblattfehlsteuerung oder knöcherne Veränderungen zusammen.

Im MVZ ZOS Ebersberg erfolgt die Diagnostik mit klinischer Untersuchung, Sonographie, digitalem Röntgen und bei Bedarf MRT, DVT oder CT. Im Vordergrund steht die genaue Ursachenanalyse. Die Behandlung ist meist konservativ mit Physiotherapie, Training, Belastungssteuerung, Infiltrationen und gegebenenfalls Stoßwellentherapie. Eine Operation wird individuell und zurückhaltend geprüft.

Ziel ist eine schmerzarme, bewegliche und belastbare Schulter für Alltag, Beruf und Sport.

Diagnose

  • Sonographie
  • Digitales Röntgen
  • MRT-Diagnostik
  • DVT oder CT
  • Funktionelle Analyse

Behandlung ohne Operation

  • Physiotherapie
  • Medizinisches Training
  • Belastungssteuerung
  • Entzündungshemmende Maßnahmen
  • Infiltrationstheraphie
  • Stoßwellentheraphie
  • PRP-/Eigenbluttheraphie

Operative Behandlungsmöglichkeiten

  • Arthroskopische Schleimbeutelbehandlung
  • Erweiterung des Subakromialraums
  • Behandlung des Schultereckgelenks
  • Behandlung begleitender Sehnenschäden
  • Behandlung einer Kalkschulter


 

Hüfte & Becken 


Die Hüfte ist eines der wichtigsten Gelenke des menschlichen Körpers und spielt eine zentrale Rolle für Mobilität, Belastbarkeit und Lebensqualität. Beschwerden im Bereich von Hüfte und Becken können viele unterschiedliche Ursachen haben – von Überlastungen und Entzündungen über Fehlstellungen bis hin zu Arthrose oder komplexeren Gelenkerkrankungen.

Im MVZ ZOS Ebersberg steht die präzise Diagnostik im Mittelpunkt. Moderne Bildgebung, klinische Erfahrung und eine individuelle Ursachenanalyse bilden die Grundlage jeder Behandlung. Wo immer möglich, werden zunächst konservative Therapieverfahren eingesetzt. Wenn operative Maßnahmen erforderlich werden, können moderne gelenkerhaltende Verfahren oder endoprothetische Lösungen in ein individuelles Behandlungskonzept integriert werden.

So entsteht für jede Patientin und jeden Patienten ein persönlicher Behandlungsweg mit dem Ziel, Beweglichkeit, Belastbarkeit und Lebensqualität langfristig zu erhalten.

Behandlung der Hüfte & Becken in der Praxis ZOS Ebersberg

Häufige Erkrankungen & Behandlungsmöglichkeiten

Die Hüftarthroskopie ist eine bei uns mittlerweile gut etablierte Methode zur minimalinvasiven Behandlung und Diagnostik von Hüftgelenkserkrankungen. Sie stellt noch immer erhebliche Ansprüche an das handwerkliche Geschick des behandelnden Orthopäden.

Eine erfolgreiche arthroskopische Behandlung gelingt bei freien Gelenkkörpern, Verletzungen oder degenerativen Veränderungen des labrums, ligamentum capitis femoris und Knorpels, bei femoroazetabulärem Impingement, Erkrankungen der Synovia und Gelenkinfektionen. Die Hüftarthroskopie ist bei uns fester Bestandteil im Therapie-Algorhythmus zwischen konservativen Maßnahmen und invasiven Operationen.
Die Frequenz der durchgeführten Hüftarthroskopien ist in den letzten Jahren stetig angestiegen. Wir führen seit 2007 ca. 50 Hüft-Arthroskopien jährlich durch. Bei guter Technik bietet die Arthroskopie des Hüftgelenkes alle bekannten Vorteile der endoskopischen Chirurgie.
Durch die modernen Diagnostikmethoden wie Arthro-MR sind erst validierte Indikationen möglich geworden. Nicht zuletzt haben in den letzten Jahren Hüftprobleme zunehmend Eingang in die Sportmedizin gefunden.
Wir führen die Hüft-Arthroskopien zur Zeit stationär in der Kreisklink in Ebersberg (AOZ) und der Schön Klinik Vogtareuth durch.
Zu den klassischen Indikationen für die Hüft-Arthroskopie gehört das Impingement. Hierunter versteht man das schmerzhafte Einklemmen des Labrums am Femurkopf auf dem Boden verschiedener Ursachen.
Die beiden morphologischen Formen des Impingements sind das CAM- und das Pincer-Impingement, wobei es hier natürlich auch Mischformen gibt.
Beim CAM-Impingement, hergeleitet vom englischen Wort für Nockenwelle, fehlt die natürliche Taillierung des Schenkelhalses und der verplumpte Kopf stößt bei Flexion ans Labrum, respektive die Hüftgelenkspfanne.
Das Pincer-Impingement entsteht bei normal tailliertem Schenkelhals dann, wenn die Hüftpfanne zu weit übergreifend ist und den Hüftkopf sprichwörtlich in die Pfanne nimmt.
Beide Formen können auch gemeinsam auftreten.
Als Indikation der Hüft-Arthroskopie werden freie Gelenkkörper, Verletzungen oder degenerative Veränderungen des Labrums, Ligamentum capitis femoris und Knorpels, das femoroazetabuläre Impingement, Erkrankungen der Synovia und Gelenkinfektionen angegeben.
Als Kontraindikation gelten die protrusio acetabuli (keine ausreichende Gelenkdistraktion) und fortgeschrittene Coxarthrose. Während für leichte und mäßig arthrotische Veränderungen gute Ergebnisse erreicht werden können, ist bei hochgradigen Knorpelschäden keine optimale Beschwerdeminderung möglich.
Bezüglich der Komplikationen ist festzustellen, dass Nervenschäden in der Literatur dokumentiert sind und auch Hämatome, vor allem im Bereich der Portale und in den Weichteilen, möglich sind. Wir selbst können über bis dato keine Komplikation berichten.

Technik der Hüft-Arthroskopie
Für die Hüft-Arthroskopie stellt das labrum acetabulare die Trennstelle für ein zentrales und peripheres Kompartiment dar. Beim zentralen Kompartiment handelt es sich um den belastenden Anteil des Hüftknorpels, das periphere Kompartiment umfasst den nicht belastenden Anteil des Femurkopfes und den Schenkelhals bis zur Kapselinsertion.
Zur Arthroskopie des zentralen Kompartimentes ist eine Distraktion des femoroazetabulären Gelenkes unter Verwendung eines Extensionstisches erforderlich. Die Anlage der Portale erfolgt unter Röntgenkontrolle mit Bildverstärker.
Das periphere Kompartiment wird ohne Distraktion bei gebeugten und beweglichem Hüftgelenk arthroskopiert. Bei korrekter Lagerung ist die erforderliche Distraktion des Gelenkspaltes von 1 – 2 cm notwendig. Als Zugang verwenden wir ein laterales und anterolaterales Portal. Eventuell kann noch ein anteriores oder posterolaterales Portal erforderlich sein.

Diagnostik
Diagnostisch wird neben der Anamnese, dem Untersuchungsbefund und der Bildgebung der Hüftschmerz verifiziert. Eventuell kann ein positiver Lokalanästhesie-Test zur Indikationsstellung beitragen.
Neben Leistenschmerzen werden oft mechanische Symptome wie Blockierungen, Einklemmungen oder Wegknicken angegeben. Bei der klinischen Untersuchung findet man häufig einen Leistendruckschmerz, Schmerzen bei Flexion, Innenrotationsbewegungen und Bewegungseinschränkungen. Teilweise werden auch Giving-way-Phänomene berichtet. Wesentlich ist bei einer Untersuchung der sogenannten Impingementtest, der bei Flexion/Adduktions-/Innenrotationsstress dazu führt, dass Schmerzen auftreten.
Als bildgebendes Verfahren kann die Ultraschalluntersuchung durchgeführt werden, weiterhin eine Röntgenuntersuchung der betroffenen Hüfte in 2 Ebenen, sowie auch ein Arthro-MR des Hüftgelenkes.
Das MR kann bei uns, mit unserem neuen, hoch auflösendem Kernspintomografen optimal durchgeführt werden.

Therapie
Die arthroskopischen Maßnahmen erfassen das Knorpeldebridement mit Entfernung freier oder instabiler Knorpelfragmente, die Therapie von begleitenden pathologischen Veränderungen am Labrum.
Bei den beiden Impingementformen wird das Labrum teilweise resiziert oder abgetrennt und wieder angenäht und eine neue Konkavität am Übergang Kopf/Hals durch Abfräsen der Region geschaffen. Bei Hüftkopfnekrose kann ein freier Gelenkkörper entfernt werden und die Knorpelverhältnisse beurteilt werden. Evtl. kann eine arthroskopisch kontrollierte Anbohrung der Nekrosezone bei Hüftkopfnekrose durchgeführt werden.
Die stationäre Aufenthaltsdauer beträgt 4 – 6 Tage.
Die Nachbehandlung wird mit 3-wöchiger Teilbelastung an Unterarm-Gehstützen und 1/2 Körpergewicht durchgeführt, bereits am Operationstag wird eine volle freie Beweglichkeit des Hüftgelenkes durchgeführt. Eine rehabilitative Mobilisierung des Hüftgelenkes postoperativ ist anzustreben.

Die Hüftarthroskopie stellt mittlerweile bei uns ein etabliertes Verfahren dar. Sie ist technisch aufwändig und anspruchsvoll, jedoch inzwischen entscheidendes Bindeglied zwischen konservativen Maßnahmen und invasiven Operationen wie Hüftprothesen-Implantation.

Durch Maximierung der Überlebensrate sowie Optimierung der Funktion wird eine Beschleunigung der Genesung erreicht.
Dafür verwenden wir Hochleistungsgleitpaarungen mit klinisch bewährten Implantaten und verantwortungsvolle und effektive minimalinvasive Techniken.
Der endoprothetische Ersatz des Hüftgelenkes stellt heute einen anzahlmäßig steigenden Standardeingriff dar. In Deutschland werden mittlerweile 200.000 Hüftprothesen jährlich implantiert. Gründe sind vor allem das höhere Lebensalter der Bevölkerung sowie exzessiv ausgeübte, das Gelenk belastende Sport- und Berufstätigkeiten.
Die häufigste Indikation zur Implantation einer Hüft-TEP ist die primäre Coxarthrose, die durch einen im Alter auftretenden Untergang im Knorpelgewebe gekennzeichnet ist.
Seltener kommen sekundäre Coxarthrosen vor, wie z. B. das Vorliegen einer Hüftdysplasie oder das Vorliegen von bestimmten Verletzungen, die zu später auftretenden Veränderungen führen. Weiterhin ist auch das Impingement am Hüftgelenk ein auslösender Faktor für Coxarthrose. Hier führt das Anschlagen des Hüftkopfes oder eine zu große Überdachung des Pfannenrandes zu Schmerzen. Bei uns hat sich das operative Verfahren der Hüftgelenksarthroskopie als präventive Maßnahme etabliert. Wir verwenden hierbei unter anderem das ArthroCare Labrum-Refixationssystem Hüfte.
Weiterhin können auch rheumatische Veränderungen eine Indikation für den kompletten Hüftgelenksersatz sein.

Diagnostik
Führende Symptome sind belastungsabhängige Schmerzen mit Bewegungseinschränkungen sowie Einschränkung der Gehstrecke und Verminderung der Lebensqualität.
Die wichtigste Untersuchung stellt die Überprüfung eines Rotationsschmerzes dar.

Bildgebende Verfahren
Durch unsere digitale Röntgenaufnahmen können wir die Diagnose der Hüftarthrose si-chern. Zur weiteren Abklärung ist eine MRT-Untersuchung mit unserem 1,5 Tesla-Gerät sinnvoll, um Impingementsyndrome oder vor allem auch Durchblutungsstörungen des Hüftkopfes sowie starke Entzündungen feststellen zu können. Um eine klare Indikationsstellung und gute Planung durchführen zu können, ist eine moderne Bildgebung unerlässlich.

Indikation
Die Indikation zur Hüftprothesenversorgung wird ausschließlich an Hand der Beschwerden und Einschränkung des Patienten gestellt. Sofern noch Grenzfälle mit mäßiger Beschwerdesymptomatik gegeben sind, wird ausführlich über Vorteile und Risiken des künstlichen Gelenkersatzes beraten und auch noch andere Wege wie konservative Therapien durchgeführt.

Therapie – Operationsvorbereitung
Da es sich bei der Hüft-TEP-Implantation mit wenigen Ausnahmen um ein rein elektives Verfahren handelt, ist eine gründliche Operationsvorbereitung zwingend erforderlich. Hierzu zählt ein Aufnahmelabor mit Entzündungsparametern sowie eine maßstabsgerechte Röntgenaufnahme zur exakten Operationsplanung, die vor jeder Operation mit Schablonen computerassistiert durchgeführt wird.

Therapie – Aufklärung
Obwohl die möglichen Komplikationen heute gering sind, muss jeder Patient darüber aufgeklärt werden, dass auch die strenge Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen nicht alle Risiken einer Operation beseitigen kann.
Zu den Nebenwirkungen, die auftreten können, zählen: Thrombose, Embolie, Lockerung der Prothese, Luxation des Gelenkes, Wundheilungsstörungen, Wundinfektion, Knocheninfektion, Nachblutung.
Wir sprechen mit Ihnen gerne die oben genannten Punkte durch und erklären Ihnen die Häufigkeit des Auftretens dieser möglichen theoretischen Probleme.

Zugänge
Seit Jahrzenten sind die so genannten klassischen Zugänge zum Hüftgelenk (lateral, posterior, antero-lateral) bekannt und gut etabliert. Aus den Hauptzugängen haben wir einerseits den lateralen Zugang gewählt, um eine gute Pfannenpositionierung und einen Beinlängenausgleich durchführen zu können. Die Schnittlänge beträgt hierbei 7 – 10 cm. Andererseits verwenden wir den anterioren Minizugang in Seitenlage, der eine Schnittlänge von 6 – 8 cm benötigt. Sofern die Weichteilverhältnisse dies erlauben und die Größenverhältnisse auch für die Pfanne günstig sind, wählen wir mit dem Patienten zusammen den für ihn günstigsten Zugang.

Ablauf
Nach dem jeweiligen Zugang zum Hüftgelenk und der Resektion der Gelenkkapsel erfolgt die Luxation des Hüftkopfes mit Osteotomie des Schenkelhalses und anschließender Bergung des Hüftkopfes.
Nach Luxation erfolgt die Pfannendarstellung mit Hohmann-Hebeln. Nach Entfernung von Weichteilresten erfolgt das schrittweise Auffräßen der Pfanne bis zum letzten Fräsvorgang, sodass, wenn möglich, eine Pressfit-Pfanne in die gewünschte Pfannen-position eingebracht werden kann.
Wir verwenden hierbei das Pinnacle-Acetabula-Cup-System mit der Wahlmöglichkeit einer Pressfit-Pfanne oder Schraubpfanne.
Als Inlay haben wir die Wahl modernster Hochleistungspaarungen, sodass neben den herkömmlichen Polyäthylen-Inlays auch Metall-Inlays oder Keramik-Inlays sowie Marathons-Inlays verwendet werden können. Je nach zukünftiger Belastung des Gelenkes wählen wir mit den Patienten das für sie beste Inlay.

Schaftpräparation
Nach Abschluss der Pfannenimplantation erfolgt die Darstellung des proximalen Femurs mit Eröffnung des Markraumes mit Einschlagen schrittweise von bestimmten Raspeln. Beim Einschlagen der letzten Raspel kann dann die entsprechende Beinlänge rekonstruiert werden bzw. ein Beinlängenausgleich erfolgen.
Für die zementfreie Schaftimplantation verwenden wir einerseits den Corail-Schaft (Firma DePuy). Dieser basiert auf den einfachen Prinzipien „Primärstabilität, sekundäre biologische Integration, Knochenerhalt und harmonische Krafteinleitung“.
Der Schaft besitzt ein bewährtes Design und sorgt für eine hohe Primärstabilität mit Hydroxyl-apatit-Beschichtung.
Die Operationstechnik ist einfach und ermöglicht den Erhalt von Knochensubstanz sowie die Wiederherstellung von Knochensubstanz durch die Ausbildung von neuen Knochen um den gesamten Schaft herum.
Die Überlebensrate beträgt nach 15 Jahren zwischen 95% und 98%. Für schwierigste Primär-, Dysplasie- oder Revisionsfälle verwenden wir das S-ROM-Hüftsystem. Dies ist ein modulares Hüftsystem, welches sich seit 20 Jahren erfolgreich im klinischen Einsatz befindet.
Die Besonderheit des S-ROM-Hüftsystems ist eine hervorragende Langzeitstabilität sowie exzellente Rotationsstabilität mit individueller Anpassung an sehr unterschiedliche Femurtypen durch eine große Auswahl proximaler Hülsen für jeden Schaftdurchmesser.
Es ermöglicht die einzigartige Rekonstruktion schwieriger biomechanischer Verhältnisse sowie ein hohes Maß an Patientenzufriedenheit durch sehr gute Funktion in Kombination mit geringer Neigung zu Oberschenkelschmerzen durch distale Schlitzung der Prothese.
Sofern schlechte Knochenverhältnisse vorliegen, verwenden wir das zementierte Corail-Hüftsystem, wobei wir nur selten Schäfte zementieren.
Wir verwenden, in Absprache mit dem Patienten, vor allem den Biolox-Delta-Keramikkopf, der eine hohe Komponenten-Sicherheit sowie Berstfestigkeit und Luxationssicherheit besitzt.
Nach Abschluss der Kopfimplantation und Reposition erfolgt dann die Funktionsprüfung und die abschließende Überprüfung der Gelenkposition, evtl. auch mit Bildwandler.

Gleitpaarung
Da die Hauptursache der aseptischen Prothesenlockerung eine durch Polyäthylen-Abreibpartikel hervorgerufene Entzündungsreaktion darstellt, besteht die Notwendigkeit, Alternativen zu verwenden. In den meisten Fällen verwenden wir einen Biolux-Delta-Keramikkopf, Größe 36, und ein Ultamed-Metall-Inlay, das nahezu keinen Abrieb mehr aufweist.

Nachbehandlung
In der frühen Phase nach der Implantation ist besonders bei älteren Patienten eine direkte Mobilisation nach dem ersten postoperativen Tag entscheidend.
Unter oraler oder subkutaner Heparinisierung erfolgt sofort die tägliche physiotherapeutische Anleitung, Mobilisierung am Gehwagen und anschließend an Unterarm-Gehstützen.
Zur Reduktion des Luxationsrisikos sind höhenverstellbare Betten, Toilettenstuhlerhöhungen und Stühle mit absenkbaren Sitzhälften erforderlich. Je nach Prothesentyp erfolgt die spezielle Festlegung der Nachbehandlung.
Nach der ersten Phase im behandelnden Krankenhaus ist eine Anschluss-Heilbehandlung für drei Wochen angeraten. Nach der ersten Röntgenkontrolle im Krankenhaus erfolgen weitere Kontrollen, sechs Wochen, drei Monate und sechs Monate postoperativ. Danach sind jährliche Röntgenkontrollen ausreichend.

Sportliche Aktivitäten
Besonders für jüngere Patienten ist es wichtig, auch nach Implantation eines Kunstgelenkes Sportarten zu betreiben. Eine erste Beratung erfolgt vor der Operation. Hier wird von Sportarten mit erhöhter Gelenkbelastung abgeraten, da dies zu einer vorzeitigen Lockerung führen könnte. Mit gelenkschonenden Sportarten kann, je nach Vorkenntnis des Patienten, nach frühestens drei Monaten begonnen werden.
Zu diese Sportarten zählen Schwimmen, Wandern und Nordic Walking. Jogging ist noch zu vermeiden.
Beim Radfahren mit einer Hüftprothese sollte der Sattel möglichst hoch eingestellt werden, auf Mountainbiking sollte verzichtet werden. Mit geringen Einschränkungen kann ebenfalls dem Golfspielen erneut nachgegangen werden. Es sollte aber zur Reduktion der Belastung des Luxationsrisikos auf starke Rotationsbewegungen mit Schwung verzichtet werden. Im Bereich des Wintersportarten ist das Langlaufen im Klassischen Stil ohne Einschränkung erlaubt. Bei der modernen Skatingtechnik treten hingegen zu hohe Belastungen auf. Beim alpinen Skifahren sind die Vorkenntnisse des Patienten entscheidend. Geübte Skiläufer können nach einem halben Jahr dieser Sportart wieder nachgehen, sollten aber steile und eisige Pisten sowie Buckelhänge auf jeden Fall meiden. Ungeübten Skifahrern ist hingegen aufgrund der hohen Verletzungsgefahr hiervon abzuraten.
Zu den nicht empfohlenen Sportarten gehören aufgrund der Verletzungsgefahr Mannschaftssportarten (z. B. Fußball, Handball, Basketball und Volleyball, Kampfsportarten und Gewichtheben).


 

Kniegelenk


Das Kniegelenk ist ein hochkomplexes Gelenk, das täglich erheblichen Belastungen ausgesetzt ist. Beschwerden können viele unterschiedliche Ursachen haben – von Überlastungen über Meniskus- und Bandverletzungen bis hin zu Knorpelschäden oder Arthrose.

Im MVZ ZOS Ebersberg verfolgen wir einen individuellen und ganzheitlichen Behandlungsansatz. Im Mittelpunkt stehen eine präzise Diagnostik, die sorgfältige Analyse der Ursachen und eine auf den einzelnen Patienten abgestimmte Therapie.

Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren, die Funktion des Kniegelenks zu erhalten und langfristig die bestmögliche Lebensqualität zu sichern.

Behandlung des Kiegelenks in der Praxis ZOS Ebersberg

Häufige Erkrankungen & Behandlungsmöglichkeiten


 

Fuß & Sprunggelenk


Fuß und Sprunggelenk bilden die Grundlage unserer Mobilität. Beschwerden in diesem Bereich können den Alltag, die berufliche Belastbarkeit und sportliche Aktivitäten erheblich beeinflussen.

Im MVZ ZOS Ebersberg verbinden wir moderne Diagnostik, konservative Orthopädie, Sportmedizin, Radiologie, Physiotherapie und operative Expertise unter einem Dach. Durch eine sorgfältige Ursachenanalyse und individuelle Therapieplanung entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen ein Behandlungskonzept, das auf Ihre persönliche Situation abgestimmt ist.

Unser Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren, die Funktion Ihres Fußes zu erhalten oder wiederherzustellen und Sie langfristig wieder sicher und beschwerdearm in Bewegung zu bringen.

Behandlung des Fuß und Sprunggelenks in der Praxis ZOS Ebersberg

Häufige Erkrankungen & Behandlungsmöglichkeiten


 

Ellbogen


Der Ellenbogen ist ein hochkomplexes Gelenk, das für Kraft, Beweglichkeit und Präzision im Alltag unverzichtbar ist. Beschwerden können durch Überlastungen, Sportverletzungen, Bandverletzungen, Nervenengpässe, Frakturen oder Verschleißerkrankungen entstehen.

Im MVZ ZOS Ebersberg erfolgt die Behandlung auf Grundlage einer sorgfältigen Diagnostik und einer individuellen Ursachenanalyse. Wo immer möglich, stehen konservative und gelenkerhaltende Therapien im Vordergrund. Wenn operative Maßnahmen erforderlich werden, erfolgt die Therapie nach modernen orthopädischen und unfallchirurgischen Prinzipien.

Ziel ist stets, Schmerzen zu reduzieren, die Funktion des Ellenbogens zu erhalten und die Rückkehr zu Alltag, Beruf und Sport bestmöglich zu unterstützen.

Behanldung des Ellbogens in der Praxis ZOS Ebersberg

Häufige Erkrankungen & Behandlungsmöglichkeiten


 

Hand & Handgelenk


Unsere Hände begleiten uns jeden Tag bei tausenden Bewegungen. Sie ermöglichen feinmotorische Tätigkeiten, Kraftgriffe, berufliche Aufgaben, Sport und viele alltägliche Aktivitäten. Bereits kleine Verletzungen oder Erkrankungen können die Funktion von Hand und Handgelenk erheblich beeinträchtigen und zu Schmerzen, Kraftverlust oder Bewegungseinschränkungen führen.

Im MVZ ZOS Ebersberg beschäftigen wir uns mit der Diagnostik und Behandlung akuter Verletzungen, chronischer Überlastungsschäden, degenerativer Erkrankungen und entzündlicher Veränderungen der Hand und des Handgelenks. Unser Ziel ist es, die Ursache Ihrer Beschwerden präzise zu erkennen und gemeinsam mit Ihnen die individuell passende Therapie zu entwickeln.

Dabei steht zunächst immer die möglichst schonende und konservative Behandlung im Vordergrund. Wenn eine Operation erforderlich wird, beraten wir Sie ausführlich über moderne operative Möglichkeiten und begleiten Sie während des gesamten Behandlungsverlaufs.

Behandlung von der Hand und Handgelenks in der Praxis ZOS Ebersberg

Häufige Erkrankungen & Behandlungsmöglichkeiten


 

Akupunktur

Die Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin bieten ergänzende Möglichkeiten zur Behandlung von Schmerzen und funktionellen Beschwerden des Bewegungsapparates.

Im MVZ ZOS Ebersberg wird die Akupunktur in ein modernes orthopädisches Behandlungskonzept integriert. Grundlage jeder Therapie sind eine sorgfältige Diagnostik, die Analyse möglicher Ursachen und eine individuelle Therapieplanung.

Ziel ist es, für jede Patientin und jeden Patienten den passenden Behandlungsweg zu finden – von Prävention und konservativer Therapie bis hin zu modernen medizinischen Verfahren, wenn diese erforderlich sind.

Akupunktur Behandlung in der Praxis ZOS Ebersberg

 

 

Häufige Fragen zur Orthopädie und Sporttraumatologie

Die Orthopädie und Sporttraumatologie befasst sich mit Erkrankungen, Verletzungen und Verschleißerscheinungen des Bewegungsapparates. Dazu gehören Beschwerden an Wirbelsäule, Schulter, Hüfte, Knie, Sprunggelenk, Fuß, Ellbogen und Hand sowie Verletzungen von Muskeln, Sehnen und Bändern.

Ein Termin ist empfehlenswert, wenn Schmerzen, Schwellungen oder Bewegungseinschränkungen länger bestehen, nach einer Sportverletzung auftreten oder im Alltag wiederholt Beschwerden verursachen. Eine frühzeitige Diagnose kann helfen, Folgeschäden zu vermeiden.

Abhängig von der Ursache kommen konservative Therapien wie Physiotherapie, Medikamente, Injektionen oder Stoßwellentherapie infrage. Falls diese Maßnahmen nicht ausreichen, können moderne operative Verfahren zur Wiederherstellung von Funktion und Beweglichkeit eingesetzt werden.

Nein. Viele Beschwerden und Verletzungen lassen sich erfolgreich konservativ behandeln. Eine Operation wird in der Regel erst dann empfohlen, wenn andere Therapien nicht den gewünschten Erfolg bringen oder die Verletzung eine operative Versorgung erforderlich macht.

Gelenkschmerzen können durch Verschleiß, Überlastung, Fehlstellungen, Entzündungen oder akute Verletzungen entstehen. Besonders bei sportlicher Aktivität können auch Schäden an Bändern, Sehnen, Menisken oder Knorpel zu Beschwerden führen. Eine genaue Untersuchung hilft dabei, die Ursache zu bestimmen und die passende Therapie zu wählen.

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KONTAKT


MVZ ZOS-Ebersberg
Bahnhofstraße 22
85560 Ebersberg

INFORMATIONEN


✔ Parkplätze vor der Praxis
✔ ÖPNV: Praxis in S-Bahn-Nähe
✔ Im Klosterbauhof

TERMIN


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